Inhaltsverzeichnis
Termine
Wir informieren hier vor allem über Veranstaltungen im Raum NRW.
Bundesweite Aktionen
Schulstreik gegen Wehrpflicht
Am 5. Dezember 2025, als das Gesetz zur Wehrdienstmodernisierung beschlossen wurde, starteten die „Schulstreiks“ gegen die kommende Wehrpflicht. Am 5. März und 8. Mai 2026 folgten die nächsten Streiks. Getragen wurde und wird diese bundesweite Aktion von lokalen Initiativen, Streikkomitees und Bündnissen.
IVA hat sich u.a. im Rahmen der gewerkschaftlichen Basisinitiative „Sagt NEIN!“ an den Protestaktionen beteiligt. Die nächste bundesweite Aktion soll am Freitag, dem 25. September 2026, stattfinden. IVA wird darüber informieren.
Bundesweite Plattform: https://schulstreikgegenwehrpflicht.com/
Eine Liste aller geplanten Veranstaltungen hat die Friedenskooperative veröffentlicht:
https://www.friedenskooperative.de/aktion/schulstreiks-gegen-die-wehrpflicht-am-25-september-2026
Zur Vorbereitung des nächsten Schulstreiks hat im Juli eine Konferenz stattgefunden. Über die Ergebnisse und die Planungen für den Streik im September berichtete das Gewerkschaftsforum.
Bonn
Diskussions- und Lesekreis
Achtung Änderung: Zur Zeit keine aktuellen Angebote. Weitere Informationen folgen demnächst.
—
Gruppe Widerspruch
Die Gruppe Widerspruch lädt demnächst zu neuen Veranstaltung ein.
Neue Website: https://gruppe-widerspruch.de/
Instagram: https://www.instagram.com/gruppe.widerspruch/
Köln
Rheinmetall Entwaffnen – Gegen Waffenexporte, Aufrüstung und Krieg
Vom 1.-6. September 2026 findet in Köln wieder das Camp „Rheinmetall Entwaffnen“ statt. IVA hatte über den Ablauf des letzten Camps im September 2025 und über die massiven Polizeieingriffe bei Abschlusskundgebung sowie Demo unter der Überschrift „Wie Protest platt gemacht wird“ berichtet.
Der Aufruf 2026 steht jetzt unter der Losung: „Kampf den Kriegstreibern – Für unsere Zukunft!“ In dem Aufruf, der zugleich zu Protesten für das Ende September in Hamburg geplante NATO-Manöver aufruft, heißt es u.a. mit Blick auf die neuen militärischen Schauplätze des Jahres 2026: „Der Druck steigt und steigt, denn die NATO kämpft um ihre Machtposition in der Welt. Dafür will und muss der Kapitalismus im mittleren Osten mit den brutalsten Mitteln durchgesetzt werden. Es werden ganze Völker massakriert, um neue Handelsrouten zu erschließen. Das wahre Gesicht zeigt sich immer offensichtlicher: Für Geld und Macht wird gemordet, versklavt, vergewaltigt, die Menschen in Armut getrieben und abgeschoben. Deutschlands Position als Vorreiter der europäischen NATO wird immer klarer. Merz und Kriegsminister Boris Pistorius sollen Deutschland kriegstüchtig machen, träumen von der ‚größten konventionellen Armee Europas‘. So wird das Leben immer teurer und Kürzungen in jedem sozialen Bereich stehen auf der Tagesordnung. Jugendliche fragen sich, wofür es sich zu leben lohnt, wenn sie gezwungen werden an die Front zu gehen, wenn einfachste Lebensmittel unbezahlbar werden…“
Abschließend heißt es zum gewaltsamen Einschreiten der Polizei im Vorjahr: „Wir haben noch eine Rechnung offen: Die brutale Zerschlagung unserer Demo und Welle der Repression nehmen wir nicht einfach hin. Keine Repression wird uns klein kriegen, denn unser Widerstandsgeist und unsere Hoffnung ist ungebrochen! Wir kommen wieder!“ Was das konkret heißt, wird auf dem Camp zu diskutieren sein. Das Programm, so weit es bisher feststeht, ist auf der Website des Camps (s.u.) veröffentlicht. Hier nur folgende Veranstaltungshinweise:
Donnerstag, 3. September
10.30 Uhr, Sagt NEIN!: Vom Protest zum Widerstand – Über Chancen, Risiken und die Notwendigkeit einer gewerkschaftlichen Opposition (im Zelt 3)
14.30 Uhr, Eine Veranstaltung von 99zuEins mit Renate Dillmann: „Mobilmachung in den Medien – Krieg um die Köpfe“ (im Zirkuszelt)
In der Veranstaltung geht es um Kriegspropaganda unter der Fragestellung, wie die nationalen Medien für den Krieg mobilisieren – und warum sie dabei Gehör finden. Die These der Veranstalter: Die deutschen Leitmedien tun gegenwärtig ihr Bestes, um die Gesellschaft auf Krieg zu trimmen. Sie berichten parteilich über die bereits laufenden Kriege, konstruieren Feindbilder und stellen Deutschland als „bedrohte Nation“ dar, die immer nur Opfer und nie Täter ist. Das ist ein heftiger Anschlag auf den Verstand! Gleichzeitig bietet der Staat einiges an Repression auf, um jede Form von abweichenden Meinungen in dieser Frage zu verhindern. Das alles in Rechnung gestellt, bleibt allerdings die Frage, warum die Kriegspropaganda nicht entrüstet zurückgewiesen wird – von einer Gesellschaft, in der Meinungs- und Pressefreiheit gilt und in der man angeblich aus Krieg und Faschismus „gelernt“ haben will, nämlich als Erstes: „Nie wieder“.
16.30 Uhr, Ein Workshop zum Schulstreik gegen die Wehrpflicht (im Zelt 5)
Freitag, 4. September
14.30 Uhr, Ein Workshop: „Wie verweigern?“ Zwischen persönlichem Schutz und politischem Protest (im Zelt 2)
Möglicherweise kommt es bei den einzelnen Veranstaltungen noch zu aktuellen Änderungen.
Veranstaltungsort ist die Wiese am Fernsehturm/Colonius, Venloerstr. 130, in Köln.
Website: https://rheinmetallentwaffnen.noblogs.org/
